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Demonstration in Köln am 15. März 2008 war ein Erfolg

Am Samstag, 15 März 2008, fand in Köln eine Demonstration unter dem Motto "Für ein Morgen in Freiheit" statt, zu deren Unterstützer auch der FoeBuD e.V. gehörte.

Demonstration in Köln am 15. März 2008 war ein Erfolg

Demo vor dem Dom in Köln

Ein bunter und kreativer Demozug sammelte sich um 14:00 Uhr auf dem Roncalli-Platz unter dem Kölner Dom. Nach den ersten zwei Reden von Dr. Frank Überall (Kölner Journalisten Vereinigung) und padeluun (FoeBuD e.V.) setzte der sich der Demonstrationszug in Bewegung. Es war ein ausgesprochen bunter Zug, wie man es inzwischen auch schon von den anderen Demonstrationen gegen Überwachung (beispielsweise am 22.09.07 in Berlin) kennt. Viele unterschiedliche Gruppen hatten kreative Schilder und Transparente mitgebracht, viele Menschen hatte sich verkleidet (siehe Fotos). Auf dem Weg wurden unzählige Flyer an Passanten verteilt. Einige dieser Passanten schlossen sich auch spontan der Demonstration an.

Um 16:00 Uhr traf der Demozug wieder am Roncalli-Platz ein. Hier zählte die Polizei ca. 2000 Teilnehmer. Redner der folgenden Abschlußkundgebung waren Annika Krämer (Bündnis "Freiheit ist Sicherheit"), Ingo Schwitters (Chaos Computer Club Cologne e.V.), Suat Kasem (AK Vorratsdatenspeicherung), Andrea Kamphuis (Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren e.V.), Jens Seipenbusch (Piratenpartei) und Christoph Brüning (freiheitsredner.de). Außerdem sprachen noch Petra Pau (die Linke) und Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen). Abgerundet wurden die Reden durch die musikalische Untermalung des Duos AnyWay.


Die Kundgebung richtete sich gegen die zunehmende anlassunabhängige Überwachung aller Lebensbereiche im Zuge von Vorratsdatenspeicherung, Reisedatenspeicherung, Videoüberwachung, Kennzeichenfahndung und Online-Durchsuchung.


Weitere Informationen

Impressionen der Demo: klick

Text zur Veröffentlichung freigegeben. Beleg(link) erbeten; Bildquelle: AK-Vorrat
19.03.2008 08:06