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RFID-Chips unsicher?

RFID-Chips lassen sich von jedermann beschreiben. Dies könnten Spitzbuben ausnutzen und sich selbst für alle Waren 100% Preisnachlass programmieren, befürchteten Sicherheitsexperten.

Bielefeld, 29.7.2004 (FoeBuD) Medien berichten, dass RFID-Chips durch jedermann beschrieben werden könnten. Elektronisch gewiefte Ladendiebe könnten ihre eigenen Preise auf Waren aufbringen. Statt 25 Euro würde die Popmusik-CD vielleicht nur 1 Euro kosten. Das ist nicht nur theoretisch so. Der FoeBuD hat bereits auf Veranstaltungen gezeigt, dass dieses Beschreiben, solange der Speicherbereich nicht gegen das Wiederbeschreiben gesperrt ist, ganz einfach geht.

Von der Frage des Datenschutzes her ist das aber keine Entwarnung. Denn die eindeutige Seriennummer, die jeder Chip ab Fabrik eingebrannt hat, kann nicht überschrieben werden. Für die Konzerne ist das auch nicht wirklich ein Problem. Da alle Waren auf internationalen Datenbanken erfaßt sein können, kann via ONS (Object Name System) überprüft werden, ob die Daten auf dem Chip korrekt sind. Intelligente Systeme würden dafür sorgen können, dass diese Abfragen den Auslesevorgang nicht über Gebühr verzögern. Reine Offline-Abfrage von Artikelnummern und Preisen sind jedoch nicht verläßlich möglich.

padeluun
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23.09.2005 10:01