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Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs für ein RFID-Warnlogo

Die EU erwägt eine offizielle Kennzeichnung für Produkte, die RFID-Funkchips enthalten. In einem bundesweiten Designwettbewerb, ausgerichtet durch den Bielefelder Datenschutzverein FoeBuD e.V., wurden aus einer Fülle von Einreichungen die Gewinner ermittelt.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs für ein RFID-Warnlogo

Die Gewinner des Wettbewerbs für ein RFID-Warnlogo

Unseren herzlichen Dank an alle TeilnehmerInnen des Wettbewerbs.

Die Jury, aus

  • Katrin Dickel (Dipl. Designerin)
  • Angelika Höger (Künstlerin)
  • Rena Tangens (FoeBuD e. V.)
  • padeluun (FoeBuD e. V.)

hat sich beraten und aus 90 eingereichten Logo-Vorschlägen folgende PreisträgerInnen nominiert:

1. Gewinner in der Kategorie
Offizielles RFID-Warn- und Gefahrenzeichen

Logo von Johannnes Steil
Johannes Steil, Hamburg

Dies ist das Logo, das der FoeBuD als allgemein verpflichtenden Warnhinweis auf RFID-Nutzung bei der EU-Kommission vorschlagen will.

Das Konzept von Johannes Steil

Ein Warnzeichen muss selbsterklärend sein. Manche sind es aber nicht, siehe Radioaktivität oder Biogefährdung. Dieses RFID-Warnzeichen ist es, trotzdem einige Worte dazu:

Die senkrechten Balken in der Mitte des Warnzeichens symbolisieren den bislang üblichen Barcode, der zur Identi?zierung nahezu aller Produkte im Handel verwendet wird. Ähnliche Barcodes verwenden auch andere Wirtschaftszweige, etwa Postdienstleister zur Identi?zierung von Sendungen. Diese allgemein bekannten Barcodes sollen durch RFID-Chips ersetzt werden, die eine deutlich weiter reichende Funktion in Bezug auf Individualisierung, Kontrolle und Überwachung erhalten können und sollen.

Die drahtlose Lesbarkeit der RFID-Chips wird durch die Kreisbögen dargestellt, die typische Elemente anderer Warnzeichen aufnehmen. Während das Konzentrische der beiden unterbrochenen Kreise auf das Warnzeichen für elektrische Felder verweist, erinnert die Dreiteiligkeit der Segmente entfernt an das Warnzeichen für radioaktive Strahlung. Wie diese beiden Zeichen, so warnt auch das neue Zeichen vor einer unsichtbaren Gefahr, in diesem Fall der unbemerkten Kontrolle und Überwachung etwa der Konsumgewohnheiten oder von Aufenthaltsorten und Bewegungsdaten.

Das vorgestellte Warnzeichen kann für jegliche Kennzeichnung von RFID-Anwendungen verwendet werden, sei es von Produkten, sei es von öffentlichen Räumen, von Gebäuden und oder von Nutzungsbereichen. Durch die Kombination der beiden symbolischen Elemente »Barcode« und »Funk« ist es dabei sowohl für die Kennzeichnung von Gegenständen, die einen Chip enthalten, als auch für die Kennzeichnung der Lesegeräte geeignet.

Das Warnzeichen entspricht den Regeln und Richtlinien für Warn- und Gefahrenzeichen. Durch die Stilisierung und Vereinfachung des Barcodes ist es auch in geringen Größen deutlich erkennbar und von allen anderen Warnzeichen zu unterscheiden. Diese Stilisierung ermöglicht ebenfalls die verwechslungssichere Ertastbarkeit des Warnzeichens.

Das Warnzeichen kann durch Zusatzzeichen ergänzt und spezifiziert werden.

1. Gewinner in der Kategorie
Freestyle RFID-Gefahrenlogo

Logo von Roman Lindebaum
Roman Lindebaum, Potsdam

2. Gewinner in der Kategorie
Offizielles RFID-Warn- und Gefahrenzeichen

Logo von M G Berberich
M G Berberich, Passau

2. Gewinner in der Kategorie
Freestyle RFID-Gefahrenlogo

Logo von Marcus Langer
Marcus Langer, Bielefeld

3. Gewinner in der Kategorie
Offizielles RFID-Warn- und Gefahrenzeichen

Logo von Markus Haertel
Markus Haertel, Eppstein

3. Gewinnerin in der Kategorie
Freestyle RFID-Gefahrenlogo


Tina Mahler, Hamburg

GewinnerInnen-Logos als tif- oder svg-Dateien

Alle eingereichten Entwürfe werden im Rahmen der Verleihung des Datenschutz-Negativpreises "BigBrotherAwards" am 24. Oktober 2008 in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld ausgestellt, zu der die Preisträger des Designwettbewerbs ebenfalls geladen sind.

15.10.2008 14:17
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