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CeBIT-Aktion: RFID-Lobby bejubelt Schnüffelchips. FoeBuD zeigt: Es gibt ernsthafte Bedenken.

Eine komplette Messehalle der CeBIT 2006 voll mit vermeintlicher RFID-Wundertechnik? Die RFID-Lobby schmeißt mit den Millionen nur so um sich. Wir meinen: So nicht! Schnüffelchips, gehyped und unreflektiert eingeführt, sind eine Gefahr nicht nur für die Privatsphäre, sondern auch für die Demokratie. Die RFID-Lobby spricht von „Dialog“, meint aber „Tut und duldet einfach, was wir sagen“. Der FoeBuD macht da nicht mit und zeigt bei seiner Aktion am ersten Messetag mit einem an Luftballons aufgehängten Banner seine Position.

CeBIT-Aktion: RFID-Lobby bejubelt Schnüffelchips. FoeBuD zeigt: Es gibt ernsthafte Bedenken.

Vier Quadratmeter Protest gegen hunderte von Quadratmetern, die eine "Schöne Neue Welt" versprechen

Das vier Quadratmeter große in der Luft schwebende „StopRFID“-Zeichen hat die schwere Aufgabe, sich gegen die Werbemyriaden milliardenschwerer Lobbyarbeit durchzusetzen. Wo Überwachungstechnik bejubelt wird, so ein Sprecher des FoeBuD, müssen Zeichen gesetzt werden, dass die Menschen das nicht mittragen wollen. Metro fliegt Journalisten ein, die sich von den zur Schau gestellten Anwendungsvisionen beeindrucken lassen und darüber schreiben sollen. IT-Spezialisten sehen: Nicht eine einzige der für Konsumenten gedachten Anwendungen funktioniert oder wird in absehbarer Zeit funktionieren. Die meisten der dort dargestellten (und oft uralten) Ideen erscheinen nur auf den ersten Blick sinnvoll oder sind noch nicht einmal wünschenswert.

Der FoeBuD fordert nach wie vor einen echten Diskurs an einem Runden Tisch mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen tangierten Bereichen (Politik, Umweltschutz, Arbeitnehmerrechte, Datenschutz etc.). Wir fordern nach wie vor ein Moratorium und wir verlangen, dass zur „Herstellung von Waffengleichheit“ die notwendigen Gelder für diesen Dialog von den Verursachern und Nutznießern von RFID bereitgestellt werden.

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12.03.2006 17:12
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Großer Lauschangriff, Schnüffelchips, Videoüberwachung
Da kann man kann ja doch nichts gegen machen? Irrtum.
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